Weiterlesen: Perspektiven der religiösen Ausbildung: Besuch des Religionspädagogen Aikonen

Am 16. März fand ein Vortrag des finnischen Religionspädagogen Risto Aikonen in den neuen Räumen des Orthodoxen Schulamtes, Singerstraße 7, statt.

Der an der Universität von Ost-Finnland lehrende Aikonen sprach bei seinem Vortrag über die "Perspektiven der religiösen Ausbildung" vor einer ausgewählten Gruppe von orthodoxen Reliogionsprofessorinnen und Religionsprofessoren.Der renommierte finnische Gast stellte die aktuelle Situation im Bildungswesen seines Heimatlandes vor, wobei er besonders auf die Ausbildung von orthodoxen Religionslehrern einen Fokus legte. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Vortrags war die strategische Ausrichtung der religiösen Ausbildung in den nächsten 10 Jahren, gerade im Hinblick auf die immer stärker werdenden Säkularisierungsbemühungen mancher finnischer Parteien und gesellschaftlichen Gruppierungen.

Weiterlesen: Religiöse Bildung im Vorzeigeland Finnland

Die Lebendigkeit des orthodoxen Religionsunterrichts in Österreich hat Metropolit Arsenios gewürdigt. In seinem Eröffnungsworten eines Seminars für orthodoxen Religionslehrerinnen und Religionslehrer am Freitag, 23. November, in Wien, betonte der Metropolit das Engagement sowohl von Lehrern wie auch von Schülern. Davon habe er sich beispielsweise persönlich überzeugen können, als er im September dieses Jahres anlässlich des Ersten Orthodoxen Jugendtreffens in Wien-Strebersdorf die beeindruckend vorbereiteten Workshops und die mit fundiertem Fachwissen ausgestatteten Jugendlichen erleben konnte.

Dies sei der beste Beweis dafür, dass der orthodoxe Religionsunterricht gute Früchte in Österreich hervorbringt, sagte der Metropolit: “Deswegen kann nicht überbetont werden, dass die pädagogische Tätigkeit der orthodoxen Religionslehrerinnen und Religionslehrer sowohl für die orthodoxen Kirchengemeinden in Österreich als auch für die Republik Österreich von großer Bedeutung ist. Junge Menschen mit Perspektiven werden im Glauben erzogen und gefestigt, auf dass sie ein stabiler Teil der österreichischen Gesellschaft werden, die uns gastfreundlich in diesem Land aufgenommen hat”.

Abschließend äußerste Metropolit Arsenios den bereits beim Beginn seiner Pastoraltätigkeit in Wien betonten Wunsch, die Zahl der orthodoxen Schülerinnen und Schüler in Zukunft zu steigern.